Regulationstherapie

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Der Körper wird täglich – gerade in der westlichen Kultur – mit der Aufnahme schädlicher Stoffe (z.B. Chemikalien, Nikotin, Süßigkeiten, zuviel Fett und Fleisch, Medikamente, Luftverschmutzung etc.) konfrontiert, so dass seine Hauptausscheidungsorgane Leber und Nieren oftmals überfordert sind. Was nicht ausgeschieden werden kann, wird vielfach in Depots eingelagert, v.a. in Unterhautfettgewebe, Muskeln und auch Gelenkkapseln, ja sogar in der Leber. Je mehr Schad- und Schlackenstoffe eingelagert sind, desto schlechter funktioniert die Versorgung der jeweiligen Gewebe, sie übersäuern und können ihrer physiologischen Arbeit nicht mehr nachkommen. Die Vielzahl der Belastungen überfordern irgendwann das körpereigene Regulationssystem und es kommt aus naturheilkundlicher Sicht zu chronischen Erkrankungen – eine Therapie kann unserer Meinung nach unter diesen Voraussetzungen oft nicht mehr erfolgreich angewandt werden. Daher ist der erste Schritt die Entgiftung des Bindegewebes, während die Ausscheidungsorgane Haut, Leber, Niere, Darm und Lymphe angeregt und gestärkt werden. Parallel dazu wird nach diesen Vorstellungen der Säure-Basen-Haushalt über die Einnahme von Basenmitteln, basischen Bädern und basischer Ernährung reguliert.
Danach wendet man sich dem Darm zu – dem wohl wichtigsten Abwehrorgan des Körpers. Ihm kommt die schwierige Aufgabe der kontrollierten Aufnahme von Stoffen in den Organismus zu. Ist die Darmschleimhaut geschädigt – durch Entzündungen, Mykosen (Pilzen) oder einer fehlerhaften Bakterienflora – so lässt sie nach unserer Vorstellung auch Stoffe passieren, die den Körper schädigen können. Daher wird je nach Patientenbefund versucht, z.B. durch eine Darmreinigung, eine antimykotische Therapie und der Einnahme von mikrobiologischen Produkten wieder eine natürliche Darmbarriere aufzubauen.

Auch mit der Anerkennung der Regulationstherapie tut sich die Schulmedizin sehr schwer, weil hier unterschiedliche Vorstellungen vom Wesen der Erkrankungen aufeinanderprallen und wissenschaftliche Beweisführungen für die Regulationstherapie ausstünden.