Chiropraktik

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Um dem Körper eine gesunde Funktion aller Organe erhalten zu können, muss ein reibungsloser Ablauf der physiologischen Prozesse garantiert sein. Betrachtet man nun die Nervenbahnen, die geschützt im Rückenmarkskanal der Wirbelsäule verlaufen um dann zwischen den Wirbeln durch schmale Öffnungen in den Körper auszutreten, kann man sich vorstellen, wie schnell durch eine Fehlstellung eines Wirbels die reibungslose Arbeit so eines Nervs – der ja Haut, Organe, Muskulatur, Drüsen, Durchblutung etc. regelt- durch Einengung gestört werden kann und die Funktionen von Organen und Lebensvorgängen dadurch beeinträchtigt werden können. So sollte man immer im Auge haben, die Skelettstatik in einem Gleichgewicht zu halten, damit die Wirbelsäule ihre wichtige Schlüsselposition für die vielfältigen Funktionen des Körpers ausführen kann. Bei akuten Fällen, z.B. nach einem Unfall oder Sturz, kann ein Nerv zwischen einem verschobenen Wirbel große Schmerzen bereiten. Wird dieser Wirbel schnellstmöglich reponiert (zurückgeführt), so lässt der Schmerz schlagartig nach und das Gewebe erholt sich in der Regel ohne bleibende Nachwirkungen.
Oftmals ist einem aber nicht bewusst, dass zum Beispiel das Becken ein wenig verschoben ist, wodurch die Beinlängen unterschiedlich sind und die Wirbelsäule und die Muskulatur sich über Jahre diesem Ungleichgewicht anpassen, ebenso "leiden" die betroffenen Nerven unter dem eingeengten Austrittsloch und versorgen daher das ihnen zugehörige Gewebe nur unzureichend. Das ganze ist ein schleichender Prozess und daher nicht oder nur kurzzeitig mit Schmerzen verbunden, manchmal reicht dann allerdings schon eine minimale Bewegung, um einen Bandscheibenschaden auszulösen.

Im Prinzip ist der Begriff Chiropraktik heute nur noch ein Oberbegriff für sehr unterschiedliche manuelle, also mit den Händen durchgeführten Therapien. Eine Anerkennung durch die Schulmedizin ist deshalb nur zum Teil, je nach Methode, gegeben, fragen Sie mich gerne.